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ortema team

Heike GaiserGaiser
Staatsexamen 1995 als Physiotherapeutin

Zusatzqualifikation: Manuelle Lymphdrainage, Manuelle Therapie, Medizinische Trainingstherapie, Sportphysiotherapie

Auch nach über 20 Jahren im Beruf begeistert sich Heike Gaiser für den Kontakt zu ihren Patienten. Jeder Mensch ist anders. Individuell helfen zu können und die Lebenssituation und -qualität zu verbessern macht sie zufrieden. In ihrer Freizeit betreute sie 20 Jahre lang Handball-Teams, davon 17 Jahre die Bundesliga-Herren des SGBBM Bietigheim. Sie ist seit September 2018 bei ORTEMA. So kann sie neue Ideen mit dem „Blick von außen“ einbringen und dem Team und letztlich der gesamten ORTEMA neue Impulse geben.

Martin GroßmüllerGrossmüller
Staatsexamen 2006 als Physiotherapeut
Zusatzqualifikationen: Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF), Medizinische Trainingstherapie

Der ambitionierte Fußballer legt besonderes Augenmerk auf die frühzeitige Behandlung bei Arthrose: Richtig dosiertes Training kann Schmerzen lindern und hält fit und beweglich. Für seine neuen Aufgaben als Fallmanager kommt ihm seine jahrelange Betriebszugehörigkeit sehr entgegen und kann so schnell den Kontakt zu anderen berufsgruppen herstellen. Die interdisziplinäre Arbeit liegt im ohnehin am Herzen. Der Blick über den eigenen Tellerrand war ihm schon immer wichtig.

 

Beim Fallmanager laufen die Fäden zusammen

Neben dem behandelden Arzt spielt bei ORTEMA vor allem der sogenannte „Fallmanager“ eine wichtige Rolle. Mit Heike Gaiser und Martin Großmüller haben wir jetzt zwei Fallmanager installiert, die die ersten Patienten beraten haben.

Neben Diabetes und Rückenleiden gehört Arthrose zu den häufigsten Volkskrankheiten in Deutschland. Die degenerative Gelenkerkrankung bezeichnet einen übermäßigen Verschleiß des Gelenkknorpels, unter anderem aufgrund von hoher Belastung, Übergewicht, Fehlstellungen oder auch als Folge von Unfällen und Verletzungen. Davon können bereits 30-Jährige betroffen sein, mit fortschreitendem Alter steigt die Zahl rapide an. Im Rentenalter haben sogar rund 90 Prozent der Bevölkerung mit einer Arthrose zu kämpfen. Meist trifft es die Gelenke von Knie, Hüfte und Hand.

 

Breit gefächerte Expertise

Ortema bietet bereits seit Jahren im Vorfeld einer irgendwann nötigen Operation ein umfangreiches Angebot für Kunden und Patienten, die unter einer Arthrose leiden. Dazu zählen Behandlungsmöglichkeiten von Physio- und Ergotherapie über medizinische Trainingstherapie, Dienstleistungen wie Ernährungsberatung und Arbeitsplatzanalysen, selbstständiges Trainieren im Medical Fitness bis hin zur Hilfsmittelversorgung mit Einlagen, Bandagen und Orthesen. Diese breit gefächerte Expertise bündelt ORTEMA jetzt in dem Arthrose Komptenzzentrum. Dabei kommt dem Fallmanager eine zentrale Funktion zu. Zu seinen Aufgaben gehören:

  • Die verschiedenen Angebote optimal aufeinander abzustimmen und individuell zu empfehlen.
  • Kunden und Patienten über die zahlreichen therapeutischen und technischen Möglichkeiten persönlich informieren.
  • Auf Wunsch des Patienten Rücksprache mit dem behandelnden Arzt halten.
  • Sämtliche Maßnahmen interdisziplinär koordinieren und begleiten.

Die Anforderungen, die ORTEMA an die neu geschaffene Position eines Fallmanagers stellt, sind nicht gering: Neben einer abgeschlossenen medizinischen Berufsausbildung sollte der Fallmanager umfangreiche, jahrelange Erfahrungen in der Patientenbehandlung haben, die disziplinübergreifend sowohl therapeutisch wie auch orthopädie-technisch sein können.

 

Nachhaltige individuelle Beratung

„Mit Heike Gaiser und Martin Großmüller haben wir die absolut passenden Therapeuten gefunden“, erklärt ORTEMA-Geschäftsführer Hartmut Semsch, der maßgeblich die Einrichtung des Arthrose Komptenzzentrums initiiert hat. Die beiden erfahrenen Physiotherapeuten freuen sich auf ihre neuen anspruchsvollen Aufgaben. Die ersten Beratungsgespräche haben sie mittlerweile hinter sich. „Wir haben festgestellt, dass sehr viele Betroffene nicht über alle Therapien informiert sind und sich über jeden Hinweis freuen“, erklärt Heike Gaiser das Vorgehen. „Je nach Art der Empfehlung entscheidet der Arthrosepatient selbst über weitere Maßnahmen oder spricht mit seinem behandelnden Arzt über unsere Vorschläge.“ Martin Großmüller bestätigt die ersten Erfahrungen: „Im Therapiealltag ist oft wenig Zeit, den Patienten über zusätzliche Therapiemöglichkeiten zu informieren.“ Und sinnvolle Ergänzungen zur Physiotherapie gibt es viele. Dabei geht es ihm nicht um pauschale Verkaufsgespräche oder Zusatzgeschäfte. „Unser Anspruch ist eine nachhaltige und individuelle Beratung, von der die Kunden und Patienten profitieren!“ Dabei geht es oft um Tipps zum Verhalten im Alltag, die jeder Betroffene selbst umsetzen kann.

Arthrose-Kompetenzzentrum-Beratung

Über die weiterführende medizinische Therapie und notwendige Hilfsmittel entscheidet dann der Mediziner. Deshalb gehört auch eine noch bessere Zusammenarbeit und Abstimmung mit Hausärzten, niedergelassenen Fachärzten und Klinikärzten zum Konzept.

 

Oft helfen Kleinigkeiten

„Einer meiner ersten Patienten kam mit schicken, aber viel zu harten Schuhen, zum Beratungstermin“, erzählt Heike Gaiser. „Nach dem ersten Gespräch und einer Untersuchung habe ich ihm einen leichten Sportschuh und orthopädische Einlagen zur Korrektur seiner Beinachse empfohlen.“ Die Schuhe hat sich der ältere Herr gleich besorgt und die Einlagen hat sein behandelnder Orthopäde sofort befürwortet. „Er war begeistert über den positiven Effekt und trägt diese Schuhe mit den Einlagen im Alltag und bei längeren Strecken“, freut sich Heike Gaiser. „Manchmal sind es wirklich nur Kleinigkeiten, die sich positiv auswirken können“, sagt auch Martin Großmüller. Vor allem dann, wenn die Arthrose noch nicht zu weit fortgeschritten ist und der Betroffene bereit ist, aktiv zu werden und an sich zu arbeiten. „Natürlich spielt bei einigen Kunden das Gewicht und die körperliche Fitness eine große Rolle. Aber auch da können wir helfen und unterstützen.“ Besonders positiv sehen Heike Gaiser und Martin Großmüller das breite Spektrum der Ortema. Im Rahmen ihrer Aufgaben als Fallmanager können sie sehr schnell Kontakt zu verschiedenen Berufsgruppen aufnehmen und den Fall intern besprechen. „Wie überall ist es gut, ein Problem aus verschiedenen Sichtweisen anzusehen und auch anzugehen. Davon profitiert der Patient natürlich extrem.“

 
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